Ein Projekt in Kooperation mit der TelefonSeelsorge Krefeld
Kirchliche Jugendarbeit als Ausdruck seelsorgerlichen Handelns
Wenn man anderen hilft, stärkt das nicht nur die eigene Selbstwirksamkeit – man wächst auch selbst daran und entwickelt seine eigene Persönlichkeit weiter.
Jugendliche, die sich gegenseitig stärken, bekommen mehr Selbstvertrauen und merken, dass sie echt was bewirken können. Viele von den Jugendlichen, die andere beraten, entscheiden sich später für soziale Berufe, engagieren sich in Politik und Gesellschaft und setzen sich für die Belange anderer ein.
JuTell ist dabei mehr als nur ein Beratungsangebot – es zeigt, wie Kirche im Alltag wirklich gelebt werden kann. Die Diakonie spielt dabei eine wichtige Rolle und nimmt Kinder und Jugendliche ernst in dem, was sie tun und denken.
Die Kirche unterstützt junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden – orientiert an den Werten von Jesus. Wichtig ist dabei der Austausch auf Augenhöhe: nicht über Jugendliche reden, sondern mit ihnen und für sie handeln. Das passiert zum Beispiel durch gemeinsame Aktionen, Mitbestimmung, Bildungsangebote und Räume, in denen man neue Erfahrungen machen kann.
Konkret heißt das: Jugendliche können sich in Gruppen neu kennenlernen, sich austauschen und über ihre Themen sprechen – zum Beispiel über den Wunsch, sich selbst zu verwirklichen, ihren Platz in der Welt zu finden oder sich von der Familie zu lösen und trotzdem verbunden zu bleiben. Jugendspezifische Themen haben einen hohen Stellenwert und werden thematisch bearbeitet, Fachstellen eingeladen und vorgestellt und Projekte initialisiert.
So entsteht Gemeinschaft, die Mut macht und auch anderen jungen Menschen Hoffnung gibt.
JuTell bedeutet: Du redest - wir hören zu! Die Lösung liegt in dir, wir unterstützen dich beim Finden.


